Squirting-Orgasmus, auch als weibliche Ejakulation bekannt, fasziniert und polarisiert seit Jahrhunderten. Dieses Phänomen – das Austreten von Flüssigkeit aus der Harnröhre während sexueller Erregung oder beim Orgasmus – ist voller Mythen und Fehlinformationen. In diesem Artikel klären wir die Wissenschaft dahinter auf und geben Tipps, wie du diesen einzigartigen Lustkick erleben kannst: Squirting-Orgasmus.
Die Wissenschaft hinter dem Squirting
Der genaue Mechanismus ist noch nicht vollständig erforscht, doch Studien zeigen: Die austretende Flüssigkeit unterscheidet sich von Urin. Sie stammt aus den Skene-Drüsen – auch „weibliche Prostata“ genannt –, die um die Harnröhre liegen. Diese Drüsen produzieren ein Sekret mit prostataspezifischem Antigen (PSA), wie es auch im männlichen Ejakulat vorkommt.
Experten sehen den Auslöser in intensiver Stimulation des G-Punkts, einer nervenreichen Zone an der vorderen Scheidenwand. Hier verschmelzen Harnröhren-Schwamm, Erektionsgewebe und Skene-Drüsen – ein Hotspot für Squirting.
Mythen entlarvt Nicht jede Frau kann squirten – das hängt von Anatomie, Erregung und Entspannung ab. Die Menge variiert von Tropfen bis Flut, unabhängig von der Orgasmsstärke.
Das Erlebnis entdecken Kommunikation und Vertrauen sind entscheidend. Sprecht offen über Wünsche und Grenzen. Probiert manuelle, orale Stimulation oder Toys aus. Entspannt euch – Stress blockiert. Macht keinen Druck draus; es geht um gemeinsame Lust und Einvernehmen.
Zum Schluss Squirting-Orgasmus ist ein natürlicher Teil der Sexualität, der Neugier und Kontroversen weckt. Mit Wissen, Offenheit und Respekt könnt ihr ihn erkunden. Jeder Körper ist einzigartig – Hauptsache: sicher, einvernehmlich und lustvoll.